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Katzenschnupfen  bei Katzen


Katzenschnupfen ist eine komplexe Erkrankung die ansteckend ist. Befallen sind die Augen, die Nase und die Schleimhäute im Mund der Katze. Auslöser sind sowohl Viren, als auch Bakterien. Der häufigste Erreger ist das Herpesvirus. Das Calcivirus ist ebenfalls ein häufiger Auslöser das Katzenschnupfens. Meist ist es kombiniert mit Bakterien.
Die Krankheit ist auf andere Katzen übertragbar, die Inkubationszeit liegt bei 24 Stunden. Mit den ersten Symphtomen ist nach 3 Tagen zu rechnen.

Der Katzenschnupfen äußert sich mit verschiedenen Symphtomen. Das erkrankte Tier fühlt sich matt und zieht sich zurück. Sie wirkt abwesend und müde, hat an gemeinsamen Spielen kein Interesse. Eine gesunde Katze erkennt man an klaren Augen. Bei einer an Katzenschnupfen erkrankten Katze wird das Fell matt, die Augen trübe und aus Nase und Augen läuft gelbliches Sektret. Die betroffene Katze verspürt weniger Appetit und trinkt weniger.
Besonders bei jungen Tieren kann die Krankheit einen schweren Verlauf nehmen, da die Immunabwehr noch nicht ausgereift ist und sich der Körper des Jungtieres nicht ausreichend gegen die Krankheit zu Wehr setzen kann.

Der Tierarzt ist sich häufig bereits anhand der Symphtomatik sicher, dass die Katze unter Katzenschnupfen leidet. Es gibt Laboruntersuchungen, die das Virus in aufwendigen Untersuchungen feststellen lassen. Es muss Nasen oder Augensektret des erkannten Tieres eingeschickt werden. Darin ist das Virus bereits 24 Stunden nach der Ansteckung feststellbar.

Jeder Katzenbesitzer kann sein Tier gegen Katzenschnupfen impfen lassen. Die erste Impfung sollte etwa im Alter von acht Wochen erfolgen, anschließend ist eine regelmäßige Auffrischung notwendig. Diese Impfung ist auch für Hauskatzen zu empfehlen, da es nie auszuschließen ist, dass die Katze doch einmal mit einer infizierten Katze in Kontakt kommt. Werden die Impfungen regelmäßig und vollständig gegeben, ist es ein sicheres Mittel zur Vorbeugung von Katzenschnupfen.

Ist die Katze bereits erkrankt, sollte der Gang zum Tierarzt nicht aufgeschoben werden. Je eher behandelt wird, desto größer ist die Chance die Krankheit komplett auszuheilen.
Die umgehende Vorstellung beim Tierarzt ist sehr wichtig, da der Katzenschnupfen unter Umständen tödlich enden kann. In erster Linie werden die Symphtome behandelt. Der Besitzer muss die Augen und die Nase regelmäßig vom Sekret befreien, damit es sich nicht weiter ausbreitet. Der Tierarzt verordnet ein Antibiotikum, welches das Abtöten der Viren beschleunigt. Da nicht jede Katze freiwillig Tabletten schluckt, sollte die Tablette zerkleinert und mit einem Brocken Futter gereicht werden.
Neben der Antibiotikagabe ist die wichtigste Maßnahme, das Stärken des Immunsystems. Gesundes Essen, eine nicht zu kalte Umgebung und viel Zuspruch hilft der Katze bei der Genesung.
Wichtig ist der Aufbau von körpereigenen Abwehrkräften, die der Katze helfen, das Virus zu bekämpfen. Der Besitzer sollte darauf achten, dass die Katze ausreichen frisst und trinkt. Da häufig auch Fieber eine Rolle spielt, ist ausreichend Wasser unbedingt Notwendig, um die Genesung der Katze nicht zu gefährden.

 

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